Erweiterungsstudium Darstellendes Spiel (DS)
Seit dem Wintersemester 2001/2002 bieten das Institut für
Pädagogik und das Institut für Theater- und
Medienwissenschaft der Universität
Erlangen-Nürnberg ein Erweiterungsstudium Darstellendes Spiel
an.
Das Studium schließt mit der 1. Lehramtsprüfung ab
und steht Lehramtsstudentinnen und -studenten aller Schularten und
aller Fächerverbindungen sowie allen Lehrerinnen und Lehrern
im Rahmen einer nachträglichen Erweiterung offen. Es umfasst
mindestens 4 Semester und 44 Semesterwochenstunden.
Nach Erwerb der Lehramtsbefähigung (= 2. Staatsexamen) gilt
die Erste Staatsprüfung im Fach Darstellendes Spiel als
nachträgliche Erweiterung gemäß Art. 23
BayLBG. Mit Abschluss der Ersten Lehramtsprüfung ist die
Lehrbefähigung für die Theaterarbeitsgemeinschaften,
für das Wahlpflichtfach Theater und für das
Profilfach Theater an den Schulen erworben.
!Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen!
Online-Vorlesungsverzeichnis
unter > Philosophische Fakultät >
Pädagogik > Studiengang Darstellendes Spiel
Sie interessieren sich
für ein Studium im Bereich Theaterpädagogik, sind
aber kein/e (angehende/r) Lehrer/in?
Seit dem Wintersemester 2010/2011 bieten das Institut für
Pädagogik und das Institut für Theater- und
Medienwissenschaftder der FAU Erlangen-Nürnberg einen betont
wissenschaftlich und forschungsorientierten Masterstudiengang
Theaterpädagogik an. Weitere Informationen zu Inhalten und
Zugangsvoraussetzungen finden Sie auf der Homepage des Masterstudiengangs
Theaterpädagogik. |
1.
Allgemeines
In Bayern ist Darstellendes Spiel (DS) in der
Oberstufe und im Europäischen Gymnasium als
Wahlpflichtfach im Profilbereich
bereits eingeführtes Schulfach. In der gymnasialen Oberstufe wird
Theater
auch
oft als Thema eines P-oder W-Seminars angeboten. In der Sekundarstufe I
können Theaterklassen eingerichtet werden, für die Theater
als zusätzliches verpflichtendes Unterrichtsfach in der
regulären Stundentafel angeboten wird. In allen Schularten
finden sich darüber hinaus Arbeitsgemeinschaften und Wahlkurse in
hoher Anzahl.
Unter
den bildungspolitischen Forderungen nach zukunftsweisenden
Unterrichtskonzepten wie offener Unterricht, Projektunterricht u.a.
kommt dem Theater eine zentrale Bedeutung zu. Darüber hinaus
ist
Theater ein
wichtiger Bestandteil von Schulkultur und pädagogischer
Schulentwicklung, weil es für kreative Prozesse einen festen
institutionellen Rahmen bereitet. Darstellendes Spiel als Lern- und
Ausdrucksform
schafft Spiel- und Freiräume für die Entfaltung der
Subjektivität und für soziales Probehandeln.
Die Vernetzung von Theorie und Praxis prägen das besondere
Profil des Studiengangs, wie auch Theater als Schulfach.
Die Bewerbung um einen Studienplatz des Studienganges
„Darstellendes Spiel“ steht als Erweiterungsfach
allen
Lehramtsstudenten bzw. als Aufbaustudiengang den Lehrern aller
allgemeinbildenden Schularten offen.
2.
Studienplatzvergabe
Das Studium kann nur zum Wintersemester begonnen werden. Pro Studienjahr können in begrenzter
Anzahl Studienplätze vergeben werden. Bis zur Hälfte
der Studienplätze können an Lehrer im Schuldienst
vergeben werden.
Aufgrund der besonderen Anforderungen des
Studiengangs und im Interesse eines erfolgreichen Studiums legen wir
größten Wert darauf, die Bewerber vor der
Einschreibung schriftlich oder mündlich zu beraten.
Interessenten sollten über Vorerfahrungen aus eigener theatraler oder
theaterpädagogischer Praxis verfügen. Als
Grundlage der Beratung dient neben den üblichen Unterlagen
(Lebenslauf, Lichtbild, Hochschulzugangsberechtigung, Studiennachweise) eine Arbeitsmappe in freier
Form über durchgeführte bzw. geplante Projekte
theatraler oder theaterpädagogischer Natur, die von den
Interessenten bis zum 21. Juli des jeweiligen Jahres eingereicht werden
soll. Der Beratungskommission gehören Dozenten des Studiengangs Darstellendes Spiel an.
Bewerbungen sind an die
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
Institut für Pädagogik
Bismarckstr. 1 1/2, 91054 Erlangen
zu richten.
Anfang August erhalten alle eingereichten Bewerber eine entsprechende Rückmeldung.
3.
Studienplan
Das Studium umfasst 4
Semester und 44 Semester-Wochenstunden. Es schließt mit der
Lehrbefähigung für das „Darstellende
Spiel“ mit der 1. Staatsprüfung ab.
Das Studium setzt sich aus folgenden Modulen zusammen: |
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Die Studierenden durchlaufen die Praxisseminare nach dem Prinzip einer
Künstlerklasse bis zur Abschlussproduktion als feste Gruppe.
Die
Seminare der Theoriemodule werden gemeinsam mit den Studierenden der
beiden BA-Studiengänge der Institute besucht. Alle weiteren
Veranstaltungen sind auf die speziellen Bedürfnisse und
Anforderungen des Studiengangs zugeschnitten.
Studienverlaufsplan Darstellendes Spiel
Im Einzelnen umfassen die Module folgende Veranstaltungen: |
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Pädagogik des Spiels
- Einführung in die Theaterpädagogik und das
Schultheater
- Spiel als Bildungsmedium
- Seminar zur Vorbereitung auf das Examen (Pädagogik des
Spiels) |
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Theatertheorie
- Basisseminar Theorie
- Theorien der Darstellung
- Seminar zur Vorbereitung auf das Examen (Theatertheorie) |
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Fachpraktische Grundlagen
- Körper und Bewegung/ Spieler und Mitspieler
- Spieler - Rolle - Figur
- Text - Sprache - Sprechen
- Raum und Zeit
Theatrales Projekt
- Licht-, Ton- und Medieneinsatz (Bühnentechnik)
- Theatrales Projekt I - Stückfindung/ Rollenverteilung/
Dramaturgie
- Theatrales Projekt II - Bühnenbild/ Kostüm/ Requisit/ Medien
- Theatrales Projekt III - Von der Probe zur
Aufführung |
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Rezeption und Analyse
- Basisseminar Analyse
- Evaluation von Spielprozessen / Aufführungsanalysen
- Exkursion: Bayerische Schultheatertage - Aufführungsanalysen
im Schultheater / Workshoppraxis |
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Fachpraktika
Das Fachpraktikum kann im Praxisort Schule oder in einem
außerschulischen Praxisort (z.B. Stadttheater, freie
Theatergruppen o.ä.) absolviert werden.
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4.
Organisation
Erste Staatsprüfung:
Die erste Staatsprüfung kann abgelegt
werden
- gleichzeitig mit der
Ablegung der ersten Staatsprüfung für das Lehramt
oder nach Bestehen dieser Prüfung; die zweite
Staatsprüfung kann im Fach Darstellendes Spiel nicht abgelegt
werden;
- nach Erwerb der Lehramtsbefähigung im Rahmen einer
nachträglichen Erweiterung nach Erwerb der
Lehramtsbefähigung gilt die erste Staatsprüfung im
Fach Darstellendes Spiel als nachträgliche Ereiterung
gemäß Art. 23 BayLBG
Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und
einer praktischen Prüfung. Die schriftliche Prüfung besteht
aus zwei Klausuren (je 3h), die sich auf je eine Aufgabe oder
Aufgabengruppe aus der Pädagogik des Spiels und der Theatertheorie
bezieht. Die studienbegleitende fachpraktische Prüfung umfasst 60
Minuten. Dabei ist ein Projekt aus dem Bereich Szenische Darstellung
vorzustellen und es sind im Anschluss Fragen zur Didaktik des Darstellenden Spiels zu beantworten.
5.
Information/Studienfachberatung
Das IBZ gibt zu Beginn eines jeden Semesters eine Übersicht
heraus, aus der Ort und Zeit aller Informationsveranstaltungen zu
ersehen sind. Alle wichtigen Mitteilungen der Institute sind an den
jeweiligen Anschlagtafeln (Pädagogik: Bismarckstr. 1 1/2,
Theaterwissenschaft: Erdgeschoss Haus B, Bismarckstr.1) oder auf den
entsprechenden Homepages zu finden.
FAQ Darstellendes Spiel
Studienfachberatung:
Maximilian Weig
E-Mail: maximilian.weig@paed.phil.uni-erlangen.de
Raum 318, Bismarckstr. 1 1/2, 91054 Erlangen
Tel. 09131/85-29337, Fax: 09131/85-23039
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